EnergieEnde.de / .com

Hier ensteht eine Webseite auf Grund der oftmals fehlenden Berichterstattung über das wirtschaftliche Harakiri der so genanneten "Energiewende".

30/11/2016: Energiewende setzt Stromnetz massiv unter Druck - immer mehr teure Eingriffe
Weniger sind die hier genannten Zahlen erschreckend, als die Tendenz zur massiven Verschlechterung. Die Kosten für Netz- und Systemsicherheit sind in nur einem Jahr von 436 Mio € (2014) auf 1130 Mio € (2015) gestiegen. 2016 werden es dann sicher schon mehr als zwei Milliarden sein. Dies alles sind Zusatzkosten, die im Netzentgeld versteckt werden, nicht aber in der EEG Umlage zu tragen kommen. Die Kosten der Energiewende kann man also nicht mit den "nur" 25 Milliarden pro Jahr beziffern, die an Einspeisevergütung ausbezahlt werden.

Interessant ist auch die rapide gestiegene Notwendigkeit Reserverkraftwerke anzuwerfen. An 93 Tagen wurden diese Kraftwerke, die sich vor allem in Österreich befinden, benötigt gegenüber 7 Tagen im Jahr davor. Spätestens seit Claudia Kemferts epochalem Interview in den vdi-nachrichten wissen wir aber, daß die Kraftwerksdinosaurier die Netze verstopfen, bzw. fehlende Netze Schuld an den Problemen sind. Nun ja, wenn man in der Lage wäre Ursache und Wirkung auseinander halten zu können, dann würde man doch wohl eher zu dem Schluß kommen, daß die Probleme und Zusatzkosten einzig durch den Zappelstrom verursacht werden.

11/11/2016: Ökostromfirmen müssen um Vorrangrechte bangen
Brüssels Mühlen mahlen langsam, aber immerhin wird jetzt versucht etwas mehr Chancengleichheit in den europäischen Elektrizitätsmarkt zu bekommen. In Bulgarien werden weniger als 6 ct/kWh für den Haushaltsstrom bezahlt, in Deutschland über 30. Durch die Reduzierung des Einspeisevorrangs soll mehr Wettbewerb entstehen. Gleichzeitig sollte man auch mit dem örtlichen Einspeisevorrag aufräumen, denn die Zusatzkosten durch die Einspeisung von Elektrizität an beliebigen Stellen sind enorm uns sorgen für Wettbewerbsverzerrungen.

Niemand würde auf die Idee kommen ein Braunkohlekraftwerk verbraucherfern auf der Alm zu errichten. Kommt aber ein Bauer auf die Idee eine Photovolatikanlage auf seine Almhütte zu schrauben, so sorgt dies für erhebliche Kosten im Bereich der Mittelspannungsnetze. Da der Anlagenbetreiber die Anschlusskosten nicht zu tragen hat, wird nicht nur zur Unzeit Elektrizität produziert sondern auch an unmöglichen Orten.

27/10/2016: Deutsche Kraftwerke fahren auf Verschleiß
Jetzt ist es amtlich: Die Energiewende vernichtet nicht nur die EVUs, sondern verschleißt auch die Kraftwerke. Nachdem erfolgreich der Produktionswert der Kernkraftwerke vernichtet worden ist, werden jetzt auch die anderen Kraftwerke im Zuge der Energiewende verschlissen und vernichtet. Im kompletten Artikel, der leider nicht online verfügbar ist, heisst es u.a., daß "Kraftwerke durch beständiges Hoch- und Runterfahren extrem beansprucht" werden. Trotz "Schäden wie Rissbildungen" wurden die Instandhaltungsbudgets innerhalb von drei Jahren fast halbiert, da die Einspeisevergütung und der erratische Windstrom die Börsenpreise in den Keller drücken. Planbare Grundlast findet keine Finanzierung mehr, Zappelstrom aber wird fürstlich vergütet. Schöne neue Welt.

Ein interessanter Wert kommt ganz am Rande: "Das Preismodell, bei dem in den Mangelzeiten die Megawattstunde auch einmal 10.000 € kosten könnte ist sicher problematisch." Unglaublich, es gibt Preismodelle, die 10 € pro kWh vorsehen, damit eine bestimmte Anlage rentabel wird, die praktisch das ganze Jahr still steht und nur in ganz seltenen Fällen Elektrizität liefert. Was macht man dann als Investor, wenn es zwei oder drei Jahre gar keine Engpässe geben sollte? Wer investiert in so etwas?

17/10/2016: Ökologische Umverteilung
Unter dem Titel "Ökologische Umverteilung" mahnt einer der Herausgeber der FAZ, Holger Steltzner, an die hohen Energiekosten zu denken, wenn über die mangelnde Investitionstätigkeit der Unternehmen in Deutschland geklagt wird.

Seit Jahren wird in Deutschland weniger investiert als abgeschrieben, werden also unter dem Strich Produktionskapazitäten hier abgebaut und woandershin verlagert. Hinzu kommt die Information, daß z.B. die BASF nun begonnen hat z.B. Steamcracker in den USA zu bauen, da dort sowohl Erdgas als auch Elektrizität zum halben Preis zu haben sind. Interessant ist es auch zu erfahren, daß die Windparks in der Nordsee doppelt so teuer werden wie ähnliche Anlagen in Dänemark.

17/10/2016: Mir bereitet die Energiewende große Sorge.
Im Interview mit Rainer Thiel, SPD Mitglied des Landtages NRW, wird vor allem darauf hingewiesen, daß die Energiewende ein soziales Desaster darstellt. Eigenheimbesitzer profitieren durch ihre Dächer und Inhaber von Ländereien durch ihren Boden von der Energiewende. Der normale Städter in seiner Mietwohnung darf die Zeche zahlen. So wird mittlerweile mehr Geld durch Photovoltaik Subventionen von NRW nach Bayern transferiert, als umgekehrt im Länderfinanzausgleich zurückkommt.

28/10/2010: Wie teuer Atomstrom ist
Eine alte Meldung aus dem Jahre 2010, als es noch nicht den Ausstieg vom Ausstieg vom Ausstieg gab, sondern nur den Ausstieg vom Ausstieg. Die von uns allen hoch geschätzte Frau Kemfert, stellt zu jenem Zeitpunkt in einem Interview klar, daß die Laufzeitverlängerung den Ausbau der Erneuerbaren nicht verhindert. Gleichzeitig gibt sie die Kosten für eine kWh aus Kernreaktoren mit 2ct bzw. 2,8 ct an.

05/10/2016: Kostentreiber Ökostrom
Die Umlage für den Zappelstrom soll nächstes Jahr auf  7 ct/kWh steigen. Dieser Zusatzbetrag überschreitet schon um ein Vielfaches die Gestehungskosten einer kWh in einem Braunkohle- oder Kernkraftwerk (2 ct/kWh). In diesen sind z.B. die Verluste der EVUs nicht enthalten. So straucheln einige Ruhrgebietsstädte durch die fehlenden Einnahmen aus den Beteiligungen bei den Versorgern. Die bei den EVUs entstehenden Verluste, werden einfach dort von den Aktionären verdeckt getragen. Es ist auf jeden Fall so, daß die Gesamtkosten dieses zerstörerischen Experiments nur sehr schwer zu ermitteln sind.

07/07/2016: Nicht ohne mein Kernkraftwerk
Ein sehr interessanter Artikel zur Situation der friedlichen Nutzung der Kernenergie in Osteuropa. Es wird besonderen Wert darauf gelegt, klar zu machen, daß die vor Jahren führende Kerntechnik in Deutschland selbst mit den neuen Entwicklungen in Osteuropa nicht mehr Stand halten kann.

Diesbezüglich ist vor allem der letzte Paragraph interessant, in dem es heißt: Ein Land, das es sich leisten kann, seine Hauptstadt zu verlegen, kann sich vielleicht auch leisten, die besten Kernkraftwerke der Welt abzuschalten, so ein russischer Atomingenieur. Diese Aussage ergänzt sich durch diejenige, die Bill Gates 2010 bei seinem Besuch in Deutschland tat, nämlich daß "der Atomaustieg ein großes Zeichen von Wohlstand" wäre.

01/06/2016: Die grüne Revolution
Im vorliegenden Artikel wird die derzeitige Situation bei regenerativen Energieen erläutert und von einem Wirschaftsfachmann vom RWI kritisiert. Auf absehbare Zeit sind die erneuerbaren Energien nicht wettbewerbsfähig so kann man es dort lesen. Dies ist sicherlich allgemein bekannt. Interessant wird es aber bei folgender Aussage: Die Solar- und Windenergieindustrie investiert verschwindend geringe Summen in Speicher oder gar die Netzinfrastruktur.

Nicht nur, dass es eine feste Einspeisvergütung gibt, auch wenn zu Unzeiten Elektrizität geliefert wird, sondern darüber hinaus kann diese Elektrizität auch noch an beliebigen Orten zur Verfügung gestellt werden. Weil die Stromnetze durch die schwankenden erneuerbaren Energien aber deutlich stärker belastet werden als durch fossile Kraftwerke, wäre es für Frondel nur fair, wenn Solar- und Windparkbetreiber sich an den Kosten der Strominfrastruktur beteiligen würden." Das EEG ist und bleibt ein Gesetz von dem Windbauern und Solarstadl Besitzer profitieren und die Allgemeinheit zur Kasse gebeten wird. Wenn die EE tatsächlich so toll sind, warum lässt man sie dann nicht mal ohne massive Subventionen am Markt teilnehmen?

09/05/2016: CO2 "pollution" is greening the planet
Eine Veröffentlichung im angesehenen "Nature" Journal bezieht sich auf Satellitenmessungen, die ein Ergrünen des Erdballs zeigen. Diese Ergrünung wird im Wesentlichen auf die gestiegene CO2 Konzentration in der Luft zurückgeführt. Dies scheint auch für Deutschland gültig zu sein, denn trotz gestiegenem Holzeinschlag wächst der deutsche Wald jährlich um 3500 Hektar.

Noch vor wenigen Jahrzehnten hiess es wir würden alle zusammen mit dem Wald sterben, nun kommt es umgekehrt. Vermutlich sollte man keiner extremen Meinung nachlaufen, sondern sachlich Vor- und Nachteile abwägen. Sachlich betrachtet bringt die Energiewende Deutschland fast nur Nachteile, insbesondere deshalb, weil die 30 Milliarden jährlich, die der Spaß kostet, an anderer Stelle für echten Umweltschutz fehlen.

Man kann es nicht oft genug wiederholen: CO2 ist kein Schadstoff, sondern Dünger für alles Leben auf der Erde.

28/04/2016: Windräder stehen still - und kosten Hunderte Millionen Euro
Dieser Artikel quantifiziert ein Phänomen, nämlich das des Überschusses an Windkraft, die trotzdem vergütet werden muss: 480 Millionen Euro. Um dies zu vermeiden wird vorgeschlagen die Eletrizität anders zu verwenden. Kurioserweise kommt der Autor aber gar nicht auf die Idee das Übel an der Wurzel zu packen und auf das unsinnige EEG einfach zu verzichten, bzw. auf den Unsinn der festen Einspeisevergütung.

05/04/2016: Verbrannte Erde
Zum Glück hat es der Gesetzgeber vor wenigen Jahren gemerkt und nachgebessert: Seit 2012 gibt es für Palmöl keinen NaWaRo Bonus mehr. Kurios eigentlich nur, daß man überhaupt angefangen hat Palmöl mit einem NaWaRo Bonus zu versehen.

In Zahlen: Bei einem Ertrag von 5t Palmöl pro Hektar ergeben sich 1100 km2 Fläche, die notwendig sind, um die 555.000 t Palmöl für die Palmöl Blockheizkraftwerke zu erzeugen. Berlin hat eine Fläche von knapp 900 km2 und dazu gehören "Neben den Flüssen Spree und Havel befinden sich im Stadtgebiet kleinere Fließgewässer sowie zahlreiche Seen und Wälder." (lt. wikipedia). Wer einmal versucht hat Berlin zu Fuß zu erkunden, weiß wie groß die Stadt ist.

Bei Verwendung von Brutreaktoren würde man das Äquivalent von ca. 46 kg Uran benötigen; das entspricht einem Würfel mit knapp 13,5 cm Kantenlänge. Uran lässt sich vergleichsweise wirtschaftlich aus Meerwasser gewinnen, grosse Minen wären nicht nötig. Durch die kontinuierlichen Auswaschungen in der Erdkruste wäre es möglich 32.000 Tonnen jährlich dem Meerwasser zu entnehmen, ohne die Konzentration zu senken. Uranverwendung sollte einen NaWaRo Bonus bekommen, kein Fisch würde sich an einer konstanten Urankonzentration im Meerwasser stören und wir könnten uns die Abholzung von 6 Millionen Hektar Regenwald in Indonesien (von 2000 bis 2012) sparen.

25/01/2016: Windkraft-Förderung an windstillen Orten
Wie man der Meldung entnehmen kann, plant die Bundesregierung eine Reform des EEG bei der "auch jene Standorte neuer Windkraftwerke besonders üppig gefördert werden, an denen der Wind besonders selten weht". Dieses Vorhaben klingt zunächst absurd.

Die besondere Förderung in Höhe von 10 ct pro kWh soll denjenigen Standorten zu Gute kommen, die 70 % der Ausbeute eines Refernzstandortes erreichen; bei 80 % ist von 9 ct/kWh die Rede. Andere WKAs mit einer durchschnittlichen Wind-Ausbeute, die oberhalb des Refernzstandortes liegt, sollen eine geringere Vergütung erhalten. Derzeit wird Strom aus neuen onshore Anlagen mit 8,8 ct/kWh vergütet.

Nun fragt man sich doch, warum nicht auch z.B. das unsinnige Schürfen von Gold in besonders Gold armen Gegenden gefördert wird? Dies ist aber zu kurz gedacht. Letztlich kann es durchaus sinnvoll sein an Standorten mit weniger Wind eine WKA zu betreiben, wenn sich diese näher am Verbraucher befindet und somit die Netzkosten gespart werden. Was sich wohl zeigt, ist der Unsinn eines planwirtschaftlichen Vorgehens bei der Einführung der Windkraft. Würden die WKAs zumindest im Wettbewerb untereinander stehen, so wäre eine Diskussion über die künstliche Anpassung von Einspeisevergütungen hinfällig. Das Problem ist aber, dass der WKA Strom dort garantiert abgenommen werden muss, wo er erzeugt wird, unabhängig von den Folgekosten für die Weiterleitung (Netze). Müsste der WKA Betreiber die Verteilungskosten der Elektrizität tragen, so würde er automatisch (ohne jede gesetzliche Regelung) den Kosten optimalen Standort wählen und dies kann dann durchaus ein verbrauchernaher Standort im Binnenland sein. Möglicherweise kennt aber nur unsere Kanzlerin die enormen Vorteile der Planwirtschaft, schliesslich hat sie sich ja Jahrzehnte an ihnen erfreuen können.

8/12/2015: Keine Trassen, teurerer Strom
In diesem kurzen Artikel zu einigen der EEG Folgekosten, erscheinen drei interessante Zahlen. Es geht um die die Zusatzkosten zur Vermeidung des Blackouts im Deutschen Stromnetz. Auf Grund der stochastischen und verbraucherfernen Elektrizitätserzeugung durch WKAs in Norddeutschland müssen verschiedene Maßnahmen getroffen werden, um eine Überlastung der Stromnetze zu vermeiden. Leider wird der Windkraftstrom nicht nur zur falschen Zeit, sondern auch am falschen Ort produziert. Die im Artikel angesprochenen Zusatzkosten von insgesamt 582 Mio Euro für das Jahr 2015 schlüsseln sich wie folgt auf:

  • 253 Millionen Euro für die Regelung von fossilen Kraftwerken, also Kessel vorwärmen, ausserhalb des Bestpunktes fahren, etc.
  • 149 Millionen für die Abschaltung von EEG-Anlagen, also Windstrom, der nicht abgenommen aber trotzdem vergütet wird
  • 180 Millionen für das Anwerfen von uralten Reservekraftwerken

  • Insgesamt also 582 Mio Euro por Jahr, nur um die Netzsicherheit zu gewährleisten. So gesehen sind die angedachten Nord-Süd Leitungen ein Schnäppchen. Man muss den ganzen Wahnsinn der Energiewende nur eben so teuer machen, damit ansonsten unsinnige Maßnahmen als wirtschaftlich erscheinen. Beim Strompreis funktioniert das Spielchen ja schon wunderbar. Die künstlich hohen Preise für die kWh bzw. die hohen Differenzen an der Strombörse können dann z.B. Batteriespeicher wirschaftlich erscheinen lassen, obwohl jeder weiß, dass bei einer bedarfsgerechten Regelung konventioneller Kraftwerke diese Differenzen nicht auftreten würden.

    16/10/2015: Energiewende: In diese Länder fließt der deutsche Strom
    Eine wirklich tolle Infografik, sollte sie doch in der Lage sein die Träume der Ökoillisionisten zu zerstören. Zunächst sollte klar sein, daß nicht die Energiebilanz interessiert, sondern die wirtschaftliche Bilanz. Letzten Endes wird immer dann, wenn der Strompreis an der Börse negativ wird kein Strom exportiert, sondern die Vernichtungsleistung des Stromes importiert.

    So ist z.B. der hohe Export des überflüssigen Zufallstroms in die Niederlande der Tatsache geschuldet, dass die Niederländer gerne mit billigem Strom ihre Gewächshäuser heizen. Gleichzeitig kann man erkennen, dass immer dann, wenn in Deutschland Strom benötigt wird, dieser aus französischen oder tschechischen (Kern)Kraftwerken importiert wird.

    15/10/2015: Ökostrom-Förderung: Industrie kritisiert EEG-Umlage als "Kostenmonster"
    Wie man der Grafik entnehmen kann, waren wir im Jahre 2010 noch bei 2ct/kWh EEG-Umlage und in nur vier Jahren hat sich diese verdreifacht. Gleichzeitig sollte man bedenken, dass die gewaltigen Kosten der neuen Netzinfrastruktur nicht zur EEG-Umlage gehören, genauso wenig wie die Zusatzversicherung bei Nicht-Anschluss von Windparks auf dem Meer.

    Es ist ja mittlerweile auch alles egal, mit dem Verstand ist es endgültig vorbei und das Ganze wird so lange weitergehen bis das Land pleite ist. 28 Milliarden, das ist eine der neuesten Zahlen als jährliche Gesamtkosten der Energiewende.

    25/08/2015: Mehr Windräder − weniger Strom
    Im vorliegenden Artikel wird das Problem der gegenseitigen Abschattung der Windräder thematisiert. Letzten Endes bedeutet es, daß noch größere Flächen mit Windkraftanlagen voll gestellt werden müssen, da offenbar die Abstände zwischen den WKAs noch größer ausfallen müssen.

    23/08/2015: Energiewende kostet Stromkunden 28 Milliarden Euro [pro Jahr]
    Das Institut der Deutschen Wirtschaft hat den Taschenrechner aus der Schublade geholt und nachgerechnet: schlanke 28 Milliarden, absolute Kleinigkeiten, wenn man bedenkt, daß 43 Milliarden für die Griechen nach Herrn Altmeier Kleinigkeiten sind. Immerhin sind es fast 30 Euro pro Monat und Kopf vom Baby bis zum Greis, von wegen eine Kugel Eis.

    Interessant bei der Studie des IW ist, daß auch Kosten für den Ausbau der Netze hinzugerechnet wurden. Wenn man aufmerksam durch Deutschland fährt, stellt man fest, daß an vielen Orten neue Umspannwerke entstanden sind. Auch im Bereich der Mittelspannungsebene muß viel getan werden, um den zeitweise umgekehrten Stromfluß verarbeiten zu können. Man kann sich leicht vorstellen, wie teuer der ganze Spaß noch wird, wenn erst einmal Speicher für den stochastischen Windstrom errichtet werden sollen.

    29/05/2015: Die Erneuerbaren sind heute konkurrenzfähig
    Der Titel dieses Artikels unserer Umweltministerin haut ja schon mal rein, im Text kommt es dann noch besser:Dass die erneuerbaren Energien schon heute kostengünstig und konkurrenzfähig sind, haben sie unter Beweis gestellt: Strom aus neuen Windkraft- und großen Photovoltaikanlagen produzieren wir heute zu denselben Vollkosten wie neue Steinkohle- oder Gaskraftwerke. Vollkosten, Vollpfosten, was denn nun?

    Zappelstrom aus der Windmühle mit planbarer und sicherer elektrischer Leistung zu vergleichen, dass kann nur jemand schaffen, der von Zahlen und Rechnen vermutlich nicht so viel Kenntnis hat. Es drängt sich der Verdacht auf, dass in den Minsterien grundsätzlich ein möglichst ahnungsloser Kopf an die Spitze gesetzt wird, der auch noch den grössten Schwachsinn ohne Wimpernzucken in die Kamera plappern kann.

    Zur Erinnerung: Zufallsstrom ist maximal soviel wert, wie die Menge eingesparten Brennstoffs, diese Menge ist leider zu vernachlässigen.

    20/05/2015: Atomkraft? Ja bitte!
    An den Kommentaren dieses Artikels kann man erkennen, dass es in Deutschland äusserst schwierig ist eine nüchterne Diskussion über die friedliche Nutzung der Kernkraft zu führen. 30 Jahre grüne Gehirnwäsche hinterlassen ihre Folgen. Deutsche Ingenieure könnten der Umwelt besser helfen als radelnde Veganer., dies lässt sich an beigelegter Statistik eindrucksvoll zeigen.

    Der Autor macht darauf aufmerksam, dass wir Menschen Energie gebrauchen und verwenden nicht aber notwendigerweise verbrauchen und verschwenden. Der technische Fortschritt und die Verbesserung der Lebensbedingungen sind ganz eng mit der Verwendung preiswerter Energie verbunden. Dem Autor dient die Waschmaschine als Beispiel, aber es kann genauso gut der Fahrstuhl, der Treppenlift, die elektrische Bohrmaschine oder sonstige Anwendungen sein, bei denen der Mensch in der Lage ist seine Muskelkraft zu sparen und so produktiver zu sein. Nicht vergessen: Die Leistung die man aus einer einzigen Steckdose im Haus beziehen kann entspricht der kurzfristigen Leistung von 7 Pferden oder vielleicht 40 Menschen und dies jederzeit und überall.

    15/05/2015: Deutschlands gescheiterte Klimapolitik
    Dieser Artikel ist zwar nicht wissenschaftlich, enthält aber doch eine Reihe interessanter Zahlen. Dazu gehört die Umrechnung des in Erneuerbare gesteckten Geldes in die erreichte Verzögerungszeit des Klimawandels.

    Selbst diejenigen, die an die Computerapokalypse des IPCC glauben, sollten doch einsehen, dass Aufwand und Wirkung in keinem vertretbaren Verhältnis stehen. Mit den hunderten von Milliarden, die bisher schon in den Energiewende-Unsinn geflossen sind, könnte man die Zusatzkosten für erdbebensicheres Bauen in vielen Entwicklungsländern finanzieren. Statt dessen massen wir uns an, mit ein paar Molekülchen weniger CO2 in der Luft das Weltklima retten zu können.

    08/05/2015: Technologisch weg vom Fenster
    Nun ist es offiziell: Nachdem jedwede Entwicklung im Bereich der Kernenergie in Deutschland von Grün & Co. hintertrieben wurde, ist Deutschland nun nicht mehr führend in der Kerntechnik sondern Weg vom Fenster. Das sich in der Atmosphären-Weltrettungsaktion manifestierende grüne Sendungsbewusstsein macht natürlich auch nicht vor den Exporten der Kerntechnik halt. Am Deutschen Wesen soll die Welt genesen, nie war es deutlicher als bei Tiefgrün; die Kernkraftwerke bauen dann eben andere und 20 Milliarden an Petrodollarn gehen dann eben nach Südkorea.

    31/03/2015: Schluss mit Ökostrom-Förderung!
    Mittlerweile merkt es auch das Sensationsbaltt BILD. Ökostrom ist teuer und bringt genau gar nichts. Selbst die Kohlenstoffdioxid Emissionen steigen immer weiter; eigentlich sollte der Ökostrom doch zumindest ein bisschen Brennstoff sparen können. Das ganze Thema ist von Absurdität nicht mehr zu übertreffen.

    Nun kommt endlich der Faktor Preis ins Spiel und der Michel beginnt es zu merken. Wie man sehen kann war es ein grosser Fehler der EVUs keinen preiswerten Kernstromtarif anzubieten. Hätte man dies getan, so hätte man garantiert viele Befürworter der Kernenergie erhalten können. Letztlich haben des die Grünen mit dem Geldbeutel geschafft, Eigenheimbesitzer mit Photovoltaikanlage auf dem Dach zu willfähigen Links-Grün Wählern zu konvertieren.

    17/03/2015: Irrsinn in Irsching
    Ein Slapstick fast wie bei Monty Python: Wir bauen das effizienteste Gasturbinenkrafwerk der Welt und lassen es dann rumstehen. Eigentlich ist es kein großes Wunder, daß es mit dem Kraftwerk nicht klappt, denn seit der Wettergott über die Stromeinspeisung entscheidet ist einfach nichts mehr planbar, auch kein Kraftwerk mehr. Irgendwann stehen wir dann entweder ohne Strom, oder ohne Stromversorger (alle pleite) oder ohne Geld in den Taschen da.

    20/02/2015: Im Gleichstrom durch Europa
    Wie die spanischen Medien jetzt mitteilen ist die von der FAZ im Jahre 2011 angekündigte HGÜ Leitung nun Realität geworden. Es handelt sich um ein 64,5 km langes Gleichstromkabel, das zwischen Figueras und Perpignan unterirdisch verläuft. Die bisherige Kopplungskapazität von 1400 MW wird mit der neuen Leitung auf 2800 MW verdoppelt. Der Bau soll 700 Mio € verschlungen haben.

    Bei dieser neuen Leitung handelt es sich um einen pragmatischen Weg, relativ günstig den oftmals überschüssigen Windstrom aus Spanien zu entsorgen und in Frankreich preiswerten und zuverlässigen Kernstrom einzukaufen. Dass der Spass wirtschaftlich keinen Sinn macht, spielt eigentlich keine Rolle, denn gegenüber den abstruss teuren Lösungen, die von grünen Heilsbringern angekündigt werden, ist so eine Durchleitung immer noch um Grössenordnungen preiswerter.

    Wenn man davon ausgeht, dass in einem französischen Kernkraftwerk "Brennstoff" durch Windenergie aus Spanien eingespart wird, so sollte es um 0,1 bis 0,5ct gehen, die pro kWh gespart werden. Alleine die Durchleitung durch die neue HGÜ Leitung verursacht höhere Kosten. Gleichzeitig muss die Eolik-kWh auch noch vergütet werden. Trotzdem ist dieses System deutlich potenter und preiswerter als alle anderen Vorschläge (Batterien, Power-to-Gas, Druckluftspeicher, etc.)

    05/12/2014: Und wer liefert künftig Strom?
    Wolfram Weimer fasst gut zusammen, was jeder Mensch mit minimaler marktwirtschaftlicher und technischer Sicht über den Energiewende Humbug denkt. Noch vor drei Jahren griff unser Energieminister Sigmar Gabriel die Firma Eon an, weil diese im Rahmen der Umstrukturierung Entlassungen vornehmen wollte. Jetzt ist Gabriel als Energieminister für die Probleme der EVUs mit verantwortlich, denn schliesslich ist er Teil einer Regierung, die die Rechtssicherheit im Bereich der Elektrizitätserzeugung mit Füßen tritt.

    19/11/2014: Schweizer Kernkraftwerke sollen 80 Jahre lang laufen
    Pragmatischer kann man eigentlich nicht mehr sein.

    Verschiedenste Untersuchungen zeigen, dass die Stahlversprödung durch den Neutronenbeschuss niedriger sein kann als erwartet, bzw. dass die so traktierten Stähle nach einer Wärmebehandlung wieder ausheilen könenn und dann sogar weniger empfindlich auf Neutronen reagieren. Die Schweizer machen sich derartige Kenntnisse zu nutze und lassen sich Zeit bei der Umstellung ihrer Energierversorgung. Sollen die Panikmacher aus dem "grossen Kanton" mit ihrer Energiewende nur schön gegen die Wand laufen, wir Schweizer gucken dabei erstmal ruhig zu.

    Entweder die Schweizer sind alles Hasardeure, die ihr schönes Land aufs Spiel setzen, oder die Deutschen sind der grünen Strahlenpanik erlegen. Hier möge jeder selber entscheiden.

    13/10/2014: Ökostromhersteller erhalten die höchsten Subventionen
    Laut vorliegendem Artikel sind seit 2012 ca. 40 Milliarden € an Subventionen an Ökostromhersteller geflossen. Aus dem Artikel geht aber nicht hervor, ob bei dieser Summe die Einspeisevergütungen (z.B. durch das EEG in Deuutschland) eingeschlossen sind.

    Es wird wohl nie möglich sein, festzustellen, mit wie viel Geld welche Technik gefördert wird oder gefördert worden ist. Wenn man die Presse aufmerksam verfolgt, so kann man immer wieder lesen, daß mal hier mal dort ein Millionen-Betrag in eine neue (grüne) Technik gesteckt wird. Es erscheint aber in keinem Fall sinnvoll, eine Technik, die nicht wirtschaftlich ist, in großem Maßstab über Einspeisevergütungen zu betreiben statt diese Beträge komplett in F & E zu investieren.

    20/08/2014: Großeinsatz nach Verdacht auf Radioaktivitiät
    Die vorliegende Nachricht ist ein schönes Beispiel für den überhitzten Umgang mit Radioaktivität. Ich kann mir nicht vorstellen, daß Mediziner ihren Patienten durch Kontrastmittel Strahlendosen verabreichen, die für die Umwelt in irgendeiner Weise gefährlich sein könnten (ausgenommen Krebstherapien). So gesehen ist es absolut unverständlich, warum ein Strahlungsmessgerät bei derartig niedriger Strahlung schon einen Alarm auslöst.

    18/07/2014: Ein tückisches Detail der Energiewende
    Jetzt merkt es auch der VDI: Das kontinuierliche Auf- und Ab der Kraftwerke macht diesen zu schaffen. Da es unsinnig ist ein Kraftwerk nicht kontinuierlich zu betreiben, hat sich bisher auch noch niemand Gedanken darüber gemacht, wie man die Schäden am Kraftwerk minimiert. Da es in diesem Bereich kaum Erfahrung gibt, lässt sich auch nicht quantifizieren wie teuer der Spaß mit dem Flatterstrom nun insgesamt kommt.

    Geld wird wohl kaum eingespart werden können, einige Quellen gehen sogar davon aus, daß auch kein CO2 durch die WKAs eingespart werden kann.

    17/07/2014: Ostsee-Trasse für Atomstrom
    Eine ältere, aber trotzdem nicht weniger interessante Meldung: Ein neues Ostsee Stromkabel soll die Bundesrepublik mit zuverlässiger und preiswerter Elektrizität aus Kaliningrad versorgen. Am Anschlussort Lubmin in Deutschland war das Kernkraftwerk Greifswald bis 1990 in Betrieb, so dass dort eine Netzinfrastruktur zur kontinuierlichen Einspeisung von Elektrizität bereits vorhanden ist.

    Das hinter vorgehaltener Hand diskutierte Projekt wurde durch eine kleine Anfrage im Bundestag bekannt. Das Ganze erinnert stark an den Kernkraft not in my backyard-Zynismus, den die Bundesregierung schon bei der Frage um die Stillegung von Fessenheim befallen hat. Nach der Abhängigkeit vom russischen Erdgas kommt jetzt auch noch die Abhängigkeit von der russischen Elektrizität. Wollten wir nicht alle schön brav auf dem eigenen Balkon die Elektrizität erzeugen? Oder gibt es da Probleme, wenn der Wind nicht weht und die Sonne nicht scheint?

    9/7/2014: Atom-Müll als Energiequelle: Russland baut ökologische Atomreaktoren
    Hier zu Lande streiten wir uns um ein Endlager, obwohl allen klar ist, daß gar nich endgelagert werden muss. Der zu grossem Teil unverbrauchte Kernbrennstoff kann ohne Weiteres in Schnellspaltreaktoren wieder verwendet werden. Es ist deswegen eine Endlagerung, ohne spätere Zugangsmöglichkeit, nicht sinnvoll.

    8/7/2014: 13 Thesen zur Energiewende
    Der ifo-Professor Hans-Werner Sinn faßt den Energiewende und EEG Unsinn in 12 Thesen recht gut zusammen. Die erste seiner Thesen zum Klimawandel entspringt dem Kenntnisstand eines Ökonom. Man kann Professor Sinn als solchem nicht vorwerfen, daß er keine eigene Meinung zum Thema Klimawandel vertritt.

    Unabhängig davon, ob man nun der These eines anthropogenen Klimawandels zustimmt oder nicht, zeigen die 12 Thesen von Sinn sehr gut auf, dass die Art und Weise, mit der versucht wird das Problem zu lösen, nicht zweckdienlich ist. Im Wesentlichen handelt es sich bei Sinns Thesen um eine Zusammenfassung seines äußerst interessanten Vortrags Energiewende ins Nichts.

    22/06/2014: Deutscher Offshore-Windpark Bard 1: Erst die Pannenserie, dann ein Brand
    Bard 1 ist ein einziges finanzielles und technisches Desaster. Trotzdem wird nach offizieller Sprechweise immer noch am Offshore-Harakiri fest gehalten. Hinter den Kulissen weiss jeder, dass die ganze EnergieEnde Politik vor ihrem grandiosen Scheitern steht und deshalb hat Mutti Merkel ja auch Sigmar Gabriel auf den Schleudersitz des Energieministers gesetzt.

    So oder so ist die Frage eigentlich nur noch: Bekommen wir Schrecken ohne Ende oder ein Ende mit Schrecken?

    03/06/2014: Komplette Wärmedämmung, total unwirtschaftlich
    Jetzt ist es Ingenieur-technisch nachgerechnet worden: Die unüberlegte Komplettdämmung macht keinen Sinn. Sinnvoll sind dagegen Einzelmassnahmen, wie die Erneuerung der Heizungsanlage oder die Dämmung besonders exponierter Stellen. Beim ganzen Dämmwahn wird übersehen, dass der Mensch aus gutem Grund seit Jahrhunderten nicht eingepackt in einer Plastikfolie lebt, sondern als Baumaterialien immer atmende Werkstoffe wie Holz, Lehm und Ziegelstein verwendet hat. So hat sich z.B. die Verwendung von Kufper im Hausbau letztendlich nicht bewährt. Auch die Zwangslüftung in hermetisch versiegelten Gebäuden hat ihre Tücken, wie es das Sick-Building Syndrom zeigt.

    31/05/2014: Spaniens Energiewende wird unbezahlbar
    Spanien knabbert weiterhin an der Hinterlassenschaft der Regierung unter José Luis Rodríguez Zapatero (bekannt als ZP) und zwar nicht nur in Form einer abstruss hohen Arbeitslosigkeit, sondern auch in Form eines spanischen Energiewende Desasters.

    Im verlinkten Artikel werden ca. 200 Milliarden Euro an Subventionen für Wind und PV veranschlagt. Um diesen Betrag zu drücken, versucht die spanische Regierung nun über neue Gesetze Zusatzabgaben auf die Erzeugung von Wind- und Sonnenstrom zu legen, bzw. die Zahl der Einspeisestunden zu deckeln. Die Betreiber der Anlagen wehren sich natürlich dagegen, da sie offenbar schon eine Früh-Pensionierung durch die Zielrendite von sagenhaften 14% (die staatlich versprochen wurden) eingeplant hatten. So kann es gehen, wenn man meint, man müsste sich am Stromkunden bereichern.

    23/05/2014 Risiko Solarspeicher: Einfamilienhäuser werden brennen
    Die hier erwähnten Batteriespeicher, die leicht in Brand geraten, sind für Häuser mit Photovoltaikanlagen gedacht, um den Sonnenstrom auch nutzen zu können. Leider scheint ja immer genau dann die Sonne, wenn wir keine Elektrizität für Beleuchtung oder Heizung brauchen.

    Dummerweise muss man das brennende Häuschen dann wohl gleich bis auf die Grundmauern ausbrennen lassen, da sich die Feuerwehr bei Häusern mit PV-Dachanlage durchaus dagegen wehren kann, das Haus zu löschen. Leider sind Feuerwehrleute durch den Strom aus den PV-Anlagen, die sich oft nicht abschalten lassen, schon schwer verletzt worden, so dass die Feuerwehr, um auf Nummer sicher zu gehen, nur noch dafür sorgt, dass der Brand nicht auf nebenstehende Gebäude überschlägt.

    06/05/2014 Buffet: Windkraft macht keinen Sinn
    Wenn bis vor Kurzem manch Grüner noch beglückt feststellte, daß selbst Superinvestor Warren Buffet in Windkraft investiert, so hat Buffet den Grund für sein Engagement im Bereich Windkraft richtig gestellt: For example, on wind energy, we get a tax credit if we build a lot of wind farms. That's the only reason to build them. They don't make sense without the tax credit

    Windkraftanlagen machen keinen Sinn, Punkt.

    24/04/2014 Von wegen Paradies
    Heinz Jürgen Schürmann, Autor des Artikels, erlaubt es sich darauf hinzuweisen, dass noch bei keiner Technik das letzte Wort gesprochen ist.

    Nur grün ist gut! Deswegen darf seit vielen Jahren nicht mehr an der Kerntechnik gearbeitet werden, weil es sich dabei ja um Teufelszeug handelt. Zugegebenermassen ist eine Windmühle einfacher zu erklären, aber man muss ja nicht gleich alles, was man selber nicht versteht, verbieten lassen. Tatsache ist, dass die Kerntechnik erst in ihren Kinderschuhen steckt und dafür gesehen schon ganz gut funktioniert hat. Da die Grünen inhärent sichere Reaktoren der dritten und vierten Generation fürchten, müssen diese verboten werden, keine Frage.

    Eine pragmatische und Ideologie freie Sicht auf den technischen Sachverhalt "Stromerzeugung" wäre wünschenswert.

    10/04/2014 Uralt-Reaktor soll Blackout verhindern
    François Hollande wollte eines der umstrittenen Kernkraftwerke in Frankreich still legen. Es handelt sich dabei um den Reaktor von Fessenheim mit zwei Blöcken a 880 MWe. Die vorgesehene Stillegung wurde ein wenig aufgeschoben, so dass die Bundesnetzagentur nun doch die Möglichkeit sieht das Kernkraftwerk Grafenrheinfeld wie vorgesehen 2015 still zu legen. Allerdings gibt es noch keine Antwort darauf, wie im Winter 2016/2017 eine ausreichende Netzstabilität erreicht werden soll, wenn Fessenheim schliesslich still gelegt werden sollte.

    Deutschland gibt also nicht nur die Netzstabilität auf, bzw. in andere Hände, sondern kehrt sich einen Dreck um die nukleare Sicherheit der Bevölkerung. Zynischer geht es nicht mehr. Aufgrund der besseren Lage und Konstruktion von Grafenrheinfeld steht es ausser Frage, dass es deutlich vernünftiger wäre den dortigen Reaktor zu betreiben als den in Fessenheim. Dümmer, inkonsequenter und verrückter als dieser Harakiri Ausstieg geht es nun wirklich nicht mehr. Sachlichkeit und Politik passen nun mal einfach nicht zueinander.

    8/4/2014 111 Milliarden nur für die PV zwischen 2000 und 2013
    Bisher wurde immer von gut 100 Milliarden Euro geredet, die der schon installierte Photovoltaik Spass den Deutschen Stromkunden kostet. Das RWI hat jetzt etwas genauer nachgerechnet und die Schnappszahl von 111 Milliarden Euro errechnet, die nur für die von April 2000 bis Dezember 2013 installierten PV-Anlagen an Subventionskosten zu Stande kommen.

    Die Förderung der PV mit Hilfe des EEG war alles andere als eine intelligent ausgestaltete Technologie- und Innovationspolitik. Es ist stattdessen ein klarer Fall von Politikversagen, wenn vielseitigen kritischen Einschätzungen und explodierenden Kosten zum Trotz nach wie vor so unbeirrt an der übermäßig teuren PV-Förderung festgehalten wird., so eine der Schlussfolgerungen des Berichts vom RWI.

    Man kann nur hoffen, dass die vom RWI genannte Gefährdung der Akzeptanz der Energiewende tatsächlich eintritt, und der Verbraucher endlich merkt, dass er 30 Jahre grüne Gehirnwäsche hinter sich hat.

    2/4/2014 Regierung zahlt Abwrackprämie für Kühlschränke
    Nach der Abwrackprämie für PKW kommt jetzt das Gleiche für die verhassten alten Kühlschränke. Offenbar gehen die - gerne von Geisteswissenschaftlern besetzten Ministerien - davon aus, dass auch der Durchschnittsdeutsche nicht in der Lage ist selber zu rechnen und selbständig wirtschaftliche Entscheidungen zu treffen, wie z.B. den Wechsel des privaten PKWs oder des Kühlschranks.

    Wenn man wohlmeinend eine lineare Abschreibung auf acht Jahre ansetzt und zudem die Zinskosten vernachlässigt, dann verursacht der A+++ Finanz-Rettungs-Kühlschrank, der nicht unter 300 Euro zu haben ist, Abschreibungsverluste von 37,5 Euro/a. Selbst bei heutigen Rationalisierungs-Strompreisen von 30ct/kWh müsste der neue Kühlschrank 125 kWh pro Jahr sparen, damit er gerade im Break Even liegt. Tatsächlich kann er den Break-Even nie erreichen, denn wenn man die Verwaltungskosten für einen tollen 150 Euro Kühlschrank-Gutschein plus die Kosten der Energiesparkommisare mitrechnet, dann kann es sich niemals rechnen, schliesslich dürften noch einmal 150 Euro an Kosten für die Verwaltung und vor allem für den Besuch des Energiesparkommisars anfallen.

    Wer immer noch meint, dass staatliche Lenkung vernünftig ist, der ist noch nie nach Kuba oder in die frühere DDR gereist. Künstlich wird der Strom auf ein Vielfaches des nötigen Preises aufgebläht (in Frankreich kostet Haushaltsstrom die Hälfte, in USA ein Drittel) und dieser Strommangel wird dann bürokratisch verwaltet. Herzlichen Glückwunsch! Wer mag, der kann sich gleich die Bilder von der Schlägerei ums Klopapier und leere Regale in Venezuela anschauen. Das Ganze im Land mit einem der grössten Erdölvorkommen der Welt.

    27/02/2014: Germany's Energiewende: A Path to Economic Self-Destruction
    Der Titel sagt eigentlich schon alles: Selbstzerstörung durch hohe Energiekosten. Energie ist und bleibt Rohstoff für alles, Lebensmittel, Wohnraum, Heizung. Wie sollen wir güstig an Kunstdünger kommen, wenn die Energie teuer ist? Wie sollen wir preiswert an Zement kommen? Wie sollen wir preiswert unsere Wohnungen beheizen? Wie sollen wir Exportgüter produzieren?

    Hierzu die Zahl: In den Jahren von 2008 bis 2013 gingen durch hohe Energiepreise Exporte im Wert von 52 Milliarden € verloren.
    Der folgende Satz fasst alles gut zusammen: Germany's Energiewende isn't a trade-off at all, just pure economic self-destruction: The EEG doesn't provide more climate protection, it just makes energy more expensive.

    16/12/2013 Energiewende gefährdet 200 000 Jobs
    Jetzt merkt es auch die IG-Metall und bezeichnet Frau Merkel als "das größte Sicherheitsrisiko für die deutsche Wirtschaft". Dem ist nicht viel hinzuzufügen, ausser der Tatsache, daß die totale Energiewende vermutlich hundert tausende von Arbeitsplätzen und vor allem Bruttosozialprodukt kosten wird; wer das mag, der kann sich gerne heute schon in Spanien ein Bild davon machen bei 26% Arbeitslosenquote.

    Wenn man es etwas genauer haben möchte, so kann man in einer in Spanien angefertigten Studie nachlesen, daß ein Arbeitsplatz in Bereich der Neuen Instabilen Energien im Mittel 2,2 Arbeitsplätze in den produktiven Bereichen kostet. Dies ist aber vermutlich noch zu niedrig gegriffen, denn es wird der Vergleich mit beliebigen anderen produktiven Bereichen gezogen nicht aber mit dem Bereich Energieerzeugung. Würde man den Vergleich mit deutlich wirtschaftlicheren Formen der Energieerzeugung ziehen, so würde der Vergleich sicher noch viel schlechter ausfallen.

    22/11/2013 Aufforderung zum wirtschaftlichen Selbstmord
    Hut ab vor der polnischen Regierung bzw. den polnischen Medien, die ein weiteres Mal kein Blatt vor den Mund nehmen. War es im Jahr 2009 die Ankündigung nicht an der panischen Schweinegrippenimpfung teil zu nehmen, so ist es diesmal die Klimapanik, die von den Polen nicht geteilt wird.

    Die weise Entscheidung der polnischen Gesundheitsministerin im Jahre 2009, hat Polen mehrere hundert Millionen Euro gespart. Viele andere europäische Regierungen gingen auf die von den Medien geschürte Panik ein und bestellten bei den bekannten Pharma-Unternehmen die eiligst hergestellten und nicht erprobten Impfungen.

    Dieses Mal lässt sich Polen nicht auf die allgegenwärtige Klimapanik ein und bezeichnet die Aufforderung auf die preiswerte Erzeugung von Elektrizität durch Kohle zu verzichten als "eine Aufforderung zum wirtschaftlichen Selbstmord". Offenbar ist man in Polen in der Lage ohne Umschweife zu erkennen, daß preiswerte Energie essentiell für die Wirtschaft ist und im Umkehrschluss teure Energie die Wirtschaft in den Selbstmord treibt.

    Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass dies in anderen Volkswirtschaften anders sein sollte. Gerade Deutschland ist als Industriestandort stark von preiswerter Energie abhängig so daß auch hier der bewußte Verzicht auf preiswerte Energie in den Selbstmord führt.

    11/11/2013 Mit Prepaidkarten gegen die Strom-Armut
    11. November, der Karneval hat begonnen und als erste karnevalistische Massnahme schlagen Union und SPD vor unbezahlte Stromrechnungen durch prepaid Karten zu vermeiden. Es mag ja eine ganz nette Idee sein, die auch zu mehr Konkurrenz im Bereich der Stromverteilung führen kann, aber das Grundübel der zu teuren Erzeugung der Elektrizität wird natürlich aus öko-religiösen Gründen nicht angegangen.

    Ganz ähnlich wie die Energieberater, die bei Hartz IV Empfängern Strom sparen helfen sollen, schaltet sich jetzt wieder das Bundesmangelverwaltungs-Ministerium ein und macht Vorschläge zur Rationierung von Elektrizität. Wäre es nicht evtl. günstiger Elektrizität möglichst preiswert zu produzieren statt diese nachträglich schön aufwendig zu rationieren?

    08/11/2013: Koalition will Energiekosten senken
    Wir benutzen mit der Photovoltaik eine der teuersten Formen der diskontinuierlichen Stromerzeugung, schliessen panikartig unsere Kernkraftwerke, lassen andere Kraftwerke im Leerlauf laufen und wundern uns dann, dass die Elektrizität immer teurer wird. Zunächst ist von "mindestens 30 Milliarden" Kosten für die Netze die Rede, dann kommt die Aufschlüsselung in 14 Milliarden für die Nord-Süd Leitungen, 18 Milliarden für die offshore Leitungen und noch einmal 15 Milliarden für die Verteilnetze. Das wären dann schon mal 47 Milliarden, nicht 30.

    Neue Netze ersetzen aber keine Speicher. Es ist weiterhin vollkommen unklar, wo und zu welchen Kosten Elektrizität für 10 Tage Flaute gespeichert werden soll. Aber klar, immer schön das Pferd von hinten aufzäumen: Erst Windkraftanlagen ins Meer setzen und dann feststellen, dass die Kabel fehlen. Erst Zufallsstrom nach Süddeutschland schicken und dann feststellen, dass die Speicher fehlen.

    Letzten Endes entspringt das ganze Chaos der Energiewende der Tatsache, dass unsere Politik immer nur daran denkt die nächsten Wahlen zu überstehen und der Michel offenbar schnell vergisst. Halleluja!

    31/10/2013: Speichertechnologien
    Eine sehr schöne Grafik, in der Reaktionszeiten und typische Kapazitäten aufgetragen sind. Es fehlt die dritte Achse zu den Kosten, bzw. man sollte die Kapazität eigentlich weglassen und die Investitionskosten pro kWh angeben. Aber klar, wen interessieren schon die Kosten, es geht ja um eine bessere Welt. Oder ging es um das Klima?

    Interessant ist hier, dass es der skurille "Lageenergiespeicher" auch in die Liste geschafft hat. Früher haben wir über Schotten und das Steineheben gelacht, jetzt fangen wir an und heben ganze Berge aus den Angeln. Schräger geht's nicht mehr.

    Gab es da nicht mal ein einfaches, regelbares Kraftwerk, dass zur richtigen Zeit die richtige Menge Elektrizität erzeugt? Aber nein, die konventionellen Kraftwerke sind ja "Dinosaurier", wir heben ab sofort lieber (ganz modern) Steine.

    30/10/2013: IRRSINN Energiewende und wie Sie davon PROFITIEREN.
    Das Handelsblatt macht eine Sondernummer aus dem Thema und bietet diese zum bezahlten Download an. Man tut es den Psychiatern gleich und verdient am Wahnsinn, was sollte daran verwerflich sein? Verwerflich ist sicher, dass der Stromkunde keine Wahl hat und diesen Wahnsinn bezahlen muss, denn er steckt in der deutschen Zwangsjacke. Mittlerweise beschäftigt sich auch endlich Europa und Kommissar Öttinger mit dem Thema. Vielleicht haben wir ja Glück und die illegalen Subventionen für PV und Wind werden abgeschafft. Das wäre ein erster Schritt, um die Gesamtkosten der Energiewende transparenter zu machen.

    Aus den veröffentlichten Kosten für "Power to Gas" kann man erkennen, dass es weiterhin kein Rezept für tagelange Windflauten gibt. Die Deutsche Energieagentur DENA kommt übrigens zu einem ganz ähnlichen ernüchterndem Ergebnis. Können (oder müssen) wir uns wirklich eine kWh Elektrizität für 1€ leisten?

    16/09/2013: Tschechien: Betreiber von Solaranlagen klagen gegen neue Steuer
    In Tschechien ist man offenbar pragmatischer und reagiert schnell auf eine Belastung der Strompreise durch Öko Subventionen: Die Förderung der Solaranlagen hatte 2009 und 2010 zu einem Boom geführt, womit das Budget unerwartet hoch belastet wurde und ein drastischer Anstieg der Strompreise drohte. Ein drohend steigender Strompreis ist genug, um Maßnahmen zu ergreifen. Deutschland leistet sich immer noch den Luxus 28 Milliarden Euro jährlich in die grünen Ökoträume zu pumpen.

    15/09/2013: The Ethanol Debacle
    Selbst die Environmental Protection Agency hält den Einsatz von Bioethanol im Kraftstoff nicht mehr für sinnvoll. 42 Pozent des US Anbauertrages werden mittlerweile für die Ethanolbeimischung von ca. 15 % benötigt. Airbus hat vor einiger Zeit vorgerechnet, dass die gesamte Fläche Frankreichs mit Biopflanzen bebaut werden müsste, nur um die Flugzeugflotte von Air France zu betreiben.

    Gerade vor dem Hintergrund der Konkurrenz zwischen Teller und Tank, ist es Schade, dass in Deutschland die vielversprechende (wenn auch nicht triviale) Hochtemperaturtechnik aufgegeben wurde, erlaubt es sie doch relativ günstig Kohle zu hydrieren.

    09/09/2013: Windreich ist pleite
    Ganz am Ende hat es Windreich noch mit der üblichen Volksverdummung der "Bürgerbeteiligung" versucht, aber es hat nicht mehr gereicht. Wer jetzt immer noch meint, das offshore Harakiri würde irgendeinen Sinn machen, der kann ja gerne die Insolvenzmasse von Windreich aufkaufen.

    Währenddessen halte ich mich lieber an Wilhelm Busch, der schon vor langem dichtete:

    Aus der Mühle schaut der Müller,
    der so gerne mahlen will.
    Stiller wird der Wind und stiller
    und die Mühle stehet still.
    "So geht's immer, wie ich finde!"
    rief der Müller voller Zorn.
    Hat man Korn, so fehlt's am Winde,
    hat man Wind, so fehlt's am Korn.

    09/08/2013: Ein Windpark, der Strom verbraucht und Diesel frisst
    Schilda lässt mal wieder grüssen: Erst bauen wir die Windräder ohne Sinn und Verstand in die Deutsche Bucht und am Ende ("Hoppla!") fehlt ja noch das Kabel. So etwas hat es bisher nur in den Subventionswirtschaften a la DDR gegeben. Aber klar, der Kunde zahlt ja das Risiko dieses offshore Harakiris, warum sollten wir uns da mit dem Kabel beeilen?
    Externe Verbräuche gibt es ja überall: Die Positionsmotoren an den beweglichen Photovoltaikmodulen dürfen mit Strom aus dem Netz betrieben werden. Bei den Parabolrinnenkraftwerken und anderen Spiegeltechniken werden die Spiegel mit Diesel betriebenen Robots gereinigt.
    Insgesamt gesehen ist der Aufwand für die paar kWh, die bei einer Brise aus einer offshore Windkraftanlage heraus geholt werden können, einfach nicht diesen gewaltigen Aufwand wert.

    05/07/2013: Der kleine Bürger als Herr der Stromnetze
    Durch eine über dem Markt liegende Garantierendite soll der unter der Energiewende leidende Bürger willfähig gemacht werden. Die Bundesregierung versucht ihre Energiewende genauso perfide zu zementieren, wie es die Grünen geschafft haben durch die Photovoltaik Hauseigentümer in ihre Wählerschaft zu integrieren.

    Darf ich mich jetzt auch direkt am Kernkraftwerk in meiner Nähe beteiligen? Das dürfte eine schöne Rendite einbringen. Was würden nicht die Grünen schreien, wenn die Betreiber von Kernkraftwerken die umliegende Bevölkerung über Garantierenditen bestechen würden?

    Die Energiewende ist die Totgeburt eines politisch kranken Hirns. Hoffentlich sind wir so schnell wie möglich pleite, damit der Spuk ein Ende hat. EnergieWende = EnergieEnde = Ende des Verstands.

    17/06/2013: Brüderle fordert Sofortstopp aller EEG-Subventionen
    Da hat jemand bei der FDP einen Taschenrechner liegen gelassen und es wurde festgestellt, dass der unwirtschaftliche Zufallsstrom als Produkt der Neuen Instabilen Energieen einfach zu teuer ist. Bravo Brüderle, endlich jemand der sich gegen den Energiewende Gutmenschen Mainstream wendet.

    27/05/2012: Akku-Pionier "Better Place" ist pleite
    Die Idee war bestechend: Genauso wie zu Zeiten des Zaren die müden Pferde einfach gewechselt wurden, so sollte bei Better Place der leere Akku einfach gegen einen vollen getauscht werden. Ca. 800 Mio USD sind verbraucht worden und die Investoren haben am Ende den Stecker gezogen. Erstaunlich hierbei ist, dass man sich mit dem Versuchsland Israel sicher eines der idealsten Länder ausgesucht hat (geringe räumliche Ausdehnung, hohe Technisierung und mildes Klima) und trotzdem das System nicht funktioniert hat.

    Unsere Bundesregierung und Märchentante Merkel halten aber weiterhin am "ehrgeizigen" Ziel von 1 Mio Elektroautos bis 2020 fest. Wirtschaftlichen Unsinn nennt man jetzt neudeutsch offenbar "ehrgeizig", so wie auch immer im Zusammenhang mit der Ernergiewende dieser Ausdruck fällt.

    Die Elektrifizierung grösserer Fahrzeuge (also keine Zweiräder) macht so lange keinen Sinn, wie immer noch viel zu viele Kohlenwasserstoffe in stationären Anwendungen verbraucht werden; diese sind in einem Fahrzeug viel eher angebracht als in einer Immobilie.

    24/04/2013: Nach uns die Dummheit?
    Bei Windkraft und Co. wird man nicht müde zu behaupten, daß die Wirtschaftlichkeit schon käme. Bei der verhassten Kernkraft dagegen, kann man sich nicht vorstellen, daß eine Technik, die im Labor schon funktioniert, zumindest in ein paar hundert Jahren funktioniert (Transmutation).

    In der Tat ist es kurios festzustellen, dass chemische Gifte, die sich nicht zersetzen, ohne Weiteres in Endlager verbracht werden dürfen, Strahlenmüll dagegen (oft auch aus Krankenhäusern) darf nicht "endgelagert" werden, obwohl dieser nun mal auf Dauer zerfällt.

    23/04/2013: Können Staudämme Erdbeben auslösen?
    Es gibt eine Reihe von Experten, die der Ansicht sind, große Staudämme könnten aufgrund des Gewichts der gespeicherten Wassermassen im Untergrund zu Rissen und damit zu Erdstössen führen. Offenbar ist es so, dass es wirklich keine Technik ohne Risiko gibt, schon gar nicht die Wasserkraft, wenn man z.B. an den Bruch des Banqiao Staudamm denkt.

    04/04/2013: Windenergie-Agentur: Grundsatzkritik an Offshore ist kontraproduktiv
    Kritik an offshore ist "kontraproduktiv", die Jahrzehnte lange Kritik an Kernkraft, im Umkehrschluß dann sicher "produktiv". Wenn der offshore Wind-Wahnsinn nicht auf derart tönernen Füßen stehen würde, dann würde die Windenergie-Agentur bestimmt nicht so gereizt auf Kritik reagieren.

    Laut Rony Meyer von der Windenergie-Agentur wird die Energiewende ohne offshore Wind nicht funktionieren. Daraus kann man dann ganz einfach schliessen, daß die Energiewende auch nicht funktioniert. Punkt.

    02/04/2012: Windenergie: Verbraucherschützer fordern Offshore-Stopp
    "Der Bundesverband der Verbraucherzentralen macht Stimmung gegen Windparks auf hoher See. Die Offshore-Windenergie sei ein 'ökonomischer und technologischer Irrläufer', heißt es in einer Analyse. Neue Projekte müssten gestoppt werden."

    Dem ist nicht viel hinzu zu fügen. Langsam aber sicher setzt sich die Überzeugung durch, daß es nicht schaden kann, eine vollkommen neue Technik erst einmal zu testen und dann erst grosstechnisch anzuwenden. Im Jahre 2011 hat Deutschland 241 Mio € für Forschung und Entwicklung im Bereich der regenerativen Energiequellen ausgegeben, gleichzeitig haben wir schon hunderte Milliarden an PV und Wind Subventionen bezahlt bzw. versprochen zu bezahlen. Sollen wir jetzt wieder erst einmal hunderte von Milliarden in offshore Windanlagen stecken, um dann in 20 Jahren einen Anlagentyp zu haben, der entweder 10 mal billiger oder 10 mal standfester ist um wirtschaftlich zu sein? Nach dem Danke, deutsche Stromkunden! für den Technologiesprung in der Photovoltaik kommt dann vielleicht in 20 Jahren das nächste Dankeschön für weitere hunderte von wahrlich "versenkten" Milliarden.

    31/03/2012: How Deadly Is Your Kilowatt? We Rank The Killer Energy Sources
    Eine Nachricht aus dem letzten Jahr, die aber dadurch nicht weniger interessant wird.
    Leider hat jede Technik ihre Tücken, so dass es immer wieder zu Unfällen kommt. Um die Vergleichbarkeit verschiedener Techniken zur Elektrizitätserzeugung gewährleisten zu können, wird die Zahl der "Opfer" durch die produzierte Menge elektrischer Energie geteilt. Spitzenreiter ist Kohle in China mit 280.000 Toten pro PWh (1 Peta Wattstunde = 1 Milliarde kWh). Auch die "Erneuerbaren" fordern ihren Blutzoll: 440 Tote pro PWh bei Dach-Solaranlagen und 150 bei Windenergie.

    Wir Menschen machen eben doch immer wieder Fehler und fallen von Hausdächern und Windtürmen herunter. Nur die Ethikkomission kann nicht irren wenn sie die mit 90 Toten pro PWh sicherste Art der Energieerzeugung verbannt. Ist das jetzt ethisch?

    23/03/2013: Offshore-Windräder werden zum Schiffahrts-Risiko
    Insbesondere während der Bauphase stellen die nur wenig aus dem Wasser ragenden Fundamente ein Risiko für die Schiffahrt dar. Letztlich ist es nur eine Frage der Zeit, wann das erste Schiff mit Maschinenschaden bei schwerer See mit einer Windkraftanlage kollidiert. "Überhaupt scheint vieles, was da draußen auf dem Meer abläuft, dem Prinzip Versuch und Irrtum zu folgen." Diesem Satz aus dem verlinkten Artikel ist nichts hinzu zu fügen (Bard ist von der Insolvenz bedroht und Windreich ist in Zahlungsschwierigkeiten).

    15/01/2013: Deutschland steht mit der Energiewende allein
    Der Titel stimmt nicht ganz, eigentlich müsste es heissen: Deutschland isoliert sich immer stärker mit der Energiewende. Wenn zu Anfang die Anrainerstaaten noch stillschweigend mit machten und ihre Netze für den Zufallsstrom der Windkraftanlagen zur Verfügung stellten, haben jetzt Tschechen und Polen die Nase voll davon ihre Kraftwerke kontinuierlich rauf und runter fahren zu müssen und machen an den Grenzen ihre Netze dicht. Unterstützung wird wahrscheinlich irgendwann aus Russland kommen, das Deutschland weiterhin gerne Erdgas verkauft.

    03/01/2013: Halbfertige Windräder bedrohen Nordsee-Schifffahrt
    Halbfertig oder ganz fertig, wenn man sich die Karte der geplanten Windparks ansieht, wird klar, daß Schiffsunfälle mit Windkraftanlagen beim vollen Ausbau der offshore Windkraft wohl an der Tagesordnung liegen dürften. Auch die Retter werden sicher große Schwierigkeiten haben die Opfer einer Havarie innerhalb eines Windparks in Sicherheit zu bringen. Offenbar gibt es keine Technik ohne Nachteile.

    02/01/2013: CO2 Savings Through Wind Power Are Either So Minimal As To Be Irrelevant or Too Expensive To Be Practical
    Eine umfangreiche Studie, bei der mehr als 300.000 Messpunkte verwendet wurden, zeigt die großen Probleme signifikant CO2 einzusparen. Wer einmal eine Einspeisekurve der Windenergie gesehen hat, erkennt, daß die konventionellen Kraftwerke kontinuierlich rauf und runter geregelt werden müssen, um die zufällig anfallende Windkraft auszugleichen. Das sorgt einerseits für erhöhten Verschleiß der Kraftwerke und andererseits verbrauchen die so betriebenen Kraftwerke mehr Brennstoff, da sie nicht mehr im Bestpunkt arbeiten können, bzw. weil sie vorgeheizt mitlaufen müssen, um bei Flaute schnell hoch fahren zu können.

    Diese Zusammenhänge werden in der Studie analysiert. Das Ergebnis ist ernüchternd, entspricht aber den Erwartungen vieler Windkraftkritiker. Die durch Windkraft eingesparte Menge CO2 wird im Wesentlichen durch die verringerte Effizienz der konventionellen Kraftwerke wieder erzeugt. Es scheint weiterhin sehr schwierig wirtschaftlich CO2 einzusparen, es sei denn durch den verstärkten Einsatz der Kernenergie.

    03/12/2012: RWE will Comeback der Nachtspeicher
    Bei dieser Nachricht frage ich mich eigentlich nur, was wir dann im Sommer machen, wenn wir keinen überschüssigen Strom in den Nachtspeichern speichern können? Kurios auch folgende Aussage von Felix Matthes ("Energieexperte beim Öko-Institut", laut ftd.de): "Nachtspeicher fragen mit schöner Regelmäßigkeit und besonders dann Strom nach, wenn der Wind nicht weht." Unverschämt aber auch so etwas, heizen wollen, wenn der Wind nicht weht! Es gilt eben immer noch: "EnergieEnde Fantasten überwintern, bei Dunkelheit mit kaltem Hin...."

    28/11/2012: Bund zahlt Prämie für Nichtnutzung von Strom
    Wer jetzt auf das Datum der Nachricht schielt, dem sei gesagt: Nein, es ist KEIN Aprilscherz!
    Das Bundesplanwirtschaftsministerium sorgt nicht nur dafür, daß für Elektrizität bezahlt wird, die gar nicht produziert wird, sondern jetzt auch dafür, daß Hersteller für Produkte bezahlt werden, die sie gar nicht produzieren.
    Die Bundesregierung unternimmt alles, um im letzten Winter vor der Wahl 2013 einen größeren Blackout zu vermeiden. Wie geil auf Macht muß man in der FDP sein, um diesen Wirtschaftsirrsinn immer noch mit zu tragen?

    23/11/2012: Gutscheine für Hartz-IV-Empfänger
    Ganz im Sinne der Energieberater, die Winfried Kretschmann zu den Hartz IV Empfängern schicken möchte, kommt jetzt eine neue Meldung aus dem Bundesplanwirtschafts- und Mangelverwaltungsministerium: Gutscheine für Kühlschränke! Das erinnert mich an Hugo Chávez und seinen grandiosen Auftritt als staatlicher Kühlschrankverkäufer. Statt die Rahmenbedingungen für eine funktionierende soziale Marktwirtschaft zu schaffen, wird aller Orten geflickschustert, insbesondere im Bereich der Elektrizitätserzeugung. Künstlich wird Elektrizitätsmangel erzeugt, um diesen dann im Nachhinein zu verwalten. Es ist wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis in unserer sozialistischen Planwirtschaft wieder Lebensmittelkarten ausgegeben werden.

    12/11/2012: Deutsche Firmen ziehen sich aus Desertec zurück
    Schon vor Jahrzehnten hatte es Hoimar von Ditfurth vorgeschlagen: In der Sahara Wasserstoff produzieren und diesen dann nach Europa transportieren. Da die Hochspannungs Gleichtrom Übertragung (HGÜ) immer preiswerter wird, wollte man es jetzt direkt mit Strom aus Nordafrika probieren. Siemens und Bosch haben sich eines Besseren besonnen und das Abenteuer eingestellt. Auch wenn es wirtschaftlich machbar sein sollte, so stellen doch die politischen Unwägbarkeiten grosse Hindernisse auf. Da scheint es sinnvoller unsere nördlichen Nachbarn anzuzapfen.
    Norwegen hat dutzende GW an Wasserkraftpotential und wäre möglicherweise bereit den ein oder anderen Fjord zu zu mauern, um den Deutschen schön teuer die Wasserkraft zu verkaufen. Für die Norweger bestimmt eine tolle Geschäftsidee, um weiterhin vom Verkauf heimischer Energie zu leben, wenn das Erdöl irgendwann versiegt sein sollte.

    09/11/2012: Deutschland exportiert so viel Strom wie nie
    Hurra! Wir kaufen einige frische Tomaten bei den Niederländern und exportieren tonnenweise faule Tomaten. Wenn das kein Erfolg ist. Um es auf den Punkt zu bringen: Es interessiert nur die wirtschafliche Bilanz, nicht aber die energetische. Der Exportrekord ist der klare Beweis dafür, daß es uns nicht gelingt mit regenerativen Energiequellen bedarfsgerecht Elektrizität zur Verfügung zu stellen.
    Wir exportieren Zufallsstrom und importieren zum 50-fachen Normalpreis Spitzenlaststrom (z.B. aus der Schweiz). Derweil wehren sich Polen und Tschechien gegen deutschen Strom und installieren Phasenschieber, um nicht permanent den Zufallsstrom auf's Auge gedrückt zu bekommen.
    Für das Jahr 2011 (Jahr der Abschaltung einiger Kernkraftwerde in der Bundesrepublik Deutschland) noch eine interessante Grafik zur Situation von Strom Import/Export.

    30/10/2012: Energiespeicher der Zukunft
    Nichts gegen die redlichen Bemühungen der Forscher am ZSW in Stuttgart, Forschung ist wichtig, aber ich halte folgende Aussage für unredlich: "Wenn wir die Wärme, die bei jedem Umwandlungsschritt entsteht, durch Kraft-Wärme-Koppelung nutzen, haben wir einen Wirkungsgrad wie bei Pumpspeicherkraftwerken." Es wird der Eindruck erzeugt, dass die verwendete äusserst komplizierte Technik, einen zum Pumpspeicherwerk vergleichbaren Wirkungsgrad besitzt. Das ist MIT NICHTEN der Fall. Pumspeicherkraftwerke verfügen über einen elektrischen Wirkungsgrad von 80%, wogegen der gleiche Wirkungsgrad des Gasspeicherprozesses bei ca. 30% liegt. Der Rest entweicht als nutzlose Wärme. Anergie und Exergie sollten nicht verwechselt werden.

    17/10/2012: Abschalt-Verbot für Kraftwerke soll Blackouts verhindern
    Weil es bei der Energiewende vorne und hinten kneift, kommt jetzt die gesetzliche Interventionskeule als erster Schritt zur totalen Planwirtschaft. Die CDU/CSU/FDP Regierung macht sich zu Handlangern der grünen Planwirtschaftsideologie und schreibt kurzerhand den EVUs vor, welche Kraftwerke sie still zu legen haben und welche nicht. Nach dem 50 Jahre langen planwirtschaftlichem Experiment auf deutschem Boden dachte ich, wir hätten alle genug von wohlgemeinten staatlichen Eingriffen in eine funktionierende Stromversorgung.

    08/10/2012: Stellt eure falsche Naturromantik ab
    Hört, hört: Wenn es um die Energiewende geht, dann wird Naturschutz plötzlich zu falscher Naturromantik. Jahrzehnte lang haben die Grünen und der BUND für einen möglichst schonenden Umgang mit unserer Natur gekämpft, jetzt aber dürfen wir uns Elektrosmog aussetzen, Vögel schreddern und Schwermetall durchsetzte Platten auf unsere Hausdächer schrauben. Es ist ja etwas ökoreligiös Gutes!

    Was machen wir eigentlich mit den tollen neuen Netzen, wenn im nächsten Februar morgens um 4:45 keine Sonne scheint und auch auf der Nordsee kein Wind bläst?

    08/10/2012: Der Ökostrom wird für die Verbraucher immer teurer
    Wer hätte das gedacht? Die Stromerzeugungs- und Durchleitungskosten steigen stetig und jetzt steigt doch tatsächlich der Endverbraucherpreis. Offenbar kann man die Mathematik doch nicht überlisten: Was teurer ist kostet auch mehr! Wer ist bitte immer noch so einfältig und glaubt an Politiker und Weihnachtsmänner? Sollte nicht die Energiewende "mit geringen Zusatzkosten" erfolgen? Wenn wir in Deutschland nicht einmal in der Lage sind einen Konzertsaal oder eine U-Bahn einigermassen im Kostenrahmen zu konstruieren, wie sollten wir dann in der Lage sein ein weitgehend physiklisch unmögliches Mammutprojekt kostenmässig auch nur halbwegs in den Griff zu bekommen?

    21/09/2012: Atomausstieg auf japanisch
    Im üblichen japanischen Pragmatismus, kündigen die Japaner ein Strategiepapier zum Atomausstieg an, ohne dieses Vorhaben in irgendeiner Weise gesetzlich zu verankern. Die japanischen Atomkraftgegner sind ruhig gestellt und es kehrt endlich wieder Ruhe ein. Zu hoffen bleibt, daß man die Zeit in Japan nutzt, um die verhandenen Kraftwerke nachzurüsten, bzw. nicht nachrüstbare konsequent durch Neue ersetzt (siehe die drei im Bau befindlichen Kernkraftwerke). Das erscheint sinnvoller, als Jahrzehnte lang den Neubau zu verhindern, um sich dann trefflich zu beschweren, daß die verhandenen Kraftwerke alt sind; unsere lieben Grünen waren aber schon immer Meister im Verdrehen von Tatsachen.

    19/09/2012: Wasserkraft ist der Fische Tod
    Eine seit langem bekannte Tatsache sorgt mal wieder für Schlagzeilen: Das sind jeden Tag Tonnen von totem Fisch", sagt Lücking. In Wahrheit ist Wasserkraft roter Strom.. Letzendlich müssen wir uns als Menschen von der Idee verabschieden, daß wir in der Lage wären mit unserem Leben unsere Umwelt nicht zu beeinflussen. Windräder schreddern Vögel und Fledermäuse, Bioenergie entzieht dem Weltmarkt Lebensmittel, gebrauchte Photovoltaik ist Schwermetall behaftet, usw. Es geht um das Kosten/Nutzen Verhältnis; bei manchen Techniken werden die Risiken panisch aufgebauscht, bei anderen kehrt man sie unter den Tisch.

    05/09/2012: Amerikanische Atombomben bleiben offenbar in Deutschland
    Bei jedem Castor Transport müssen unsere grünen Heilsbringer durch tagelange Demos Panik verbreiten, weil sie sich nicht vorstellen können, daß man verantwortungsvoll und vorsichtig mit radioaktiver Strahlung umgehen kann. Atombomben aber, von denen ein Equivalent von bis zu 500 Hiroshimabomben immer noch in Rheinland-Pfalz rumliegt, werden stillschweigend akzeptiert. Man sollte dabei nicht vergessen, dass eine Bombe zur Explosion gedacht ist, im Gegensatz zu einem Kernkraftwerk mit mehreren Schutzhüllen, bei dem man alles unternimmt, um die Umwelt so wenig wie möglich zu beeinflussen. Eine Bombe ist das genaue Gegenteil und die liegt - immer noch - 500 fach herum und niemand demonstriert dagegen.

    29/08/2012: Probleme mit Windparks auf See: Bürger müssen mitbezahlen
    Die Bundesregierung flickschustert mal wieder an ihrem EnergieEnde und keiner merkt es. Offenbar ist es kaum einem Redakteur noch eine Nachricht wert, wenn mal wieder der Bürger für die neue deutsche Ökoreligion bluten darf. Es sind ja auch nur 0,25 ct/kWh, was ist das schon? Schliesslich geht es um eine bessere Welt, da darf nichts zu teuer sein. Die Zwangshaftungsumlage ist ein Beweis dafür, daß das Hirngespinst Energiewende mit offshore Wind nicht funktionieren kann und nicht funktionieren wird. Jede Versicherung, deren Risikobewerter noch halbwegs klar denken können, weigert sich mit Recht die offshore Risiken zu versichern, obwohl es feste Einspeisevergütungen gibt.
    Welchen weiteren Beweis brauchen wir noch, um zu erkennen, dass offshore Wind wirtschaftliches Harakiri ist?

    16/08/2012: Energiewende kommt gleich nach der Staatsschuldenkrise
    Jetzt schlägst dreizehn! Gesundheit, Bildung, Forschung, alles ist Nichts gegenüber dem hehren Ziel des EnergieEndes. Aber es kommt noch besser: Das EnergieEnde soll sich in ein identitätsstiftendes Gemeinschaftswerk verwandeln, so verkündet es unser neuer Bundespropagandaminister Altmaier. Die Ökoreligion hat uns Fest im Griff, jeder Widerstand ist zwecklos. Wer erinnert sich noch, als die Deutschen das letzte Mal an einem identitätsstiftenden Gemeinschaftswerk arbeiteten? Einziger Trost ist, dass wir dieses Mal hoffentlich nur uns selber ins Desaster treiben. Wollt ihr das totale EnergieEnde?

    14/08/2012: Das schmutzige Geheimnis der Energiewende
    Frei nach Reinhard Mey (bei dem war es noch das Erdöl) singen die ostfriesischen Bauern jetzt: Hab' Windkraft im Garten, ob's stürmt oder schneit und mit dem Ersparten üb' Treu' und Redlichkeit. Satte 50.000 Euro pro Jahr für ein einziges Windrad sind möglich, wenn man ein passendes Grundstück zur Verfügung hat. Auch weiter im Süden machen unsere bayrischen Bauern einen guten Schnitt mit ihren Solarstadeln - künstliche Dächer, die unter dem Vorwand gebaut werden, ein paar rostige Heuwendemaschinen abzustellen.

    Der lesenswerte Artikel in der online Ausgabe der Financial Times Deutschland zeigt den Irrwitz der Ökoüberförderung auf und macht mal wieder klar, dass jeder gesetzliche Subventionseingriff zu Verzerrungen führt, die ein funktionierender Markt niemals zulassen würde. Bitte, bitte, lasst uns endlich mit dem EEG Irrsinn aufhören.

    13/08/2012: Versicherer entdecken die Energiewende
    Für Neuinvestitionen in Netze hat die Bundesnetzagentur eine Eigenkapitalverzinsung von 9,05 Prozent festgelegt... Wie soll man das jetzt verstehen? Will die Bundesregierung den Versicherern ein nettes Extra zustecken oder sind die Investitionen in die neuen Netze ein Hochrisikogeschäft, das nach hohen Zinsen ruft? Man muss wohl davon ausgehen, dass es ein Risikogeschäft werden wird, denn niemand ist in der Lage zu sagen, ob der deutsche Michel wirklich das totale EnergieEnde will - mit allen negativen Konsequenzen. Gleichzeitig ist es sicher auch so, dass man zum heutigen Tage gar nicht weiss, welche Netze wieviel Strom durchleiten werden. Schliesslich haben wir es mit Zufallsstrom zu tun und mit Geister-Windparks auf offener See, von denen keiner weiss, ob sie je gebaut werden.

    06/08/2012: Biomasse als Energieträger wird maßlos überschätzt
    Schön zu sehen, dass in diesem Artikel auch ein wenig quantifiziert wird und auf den technisch gesehen einfach grottenschlechten Wirkungsgrad der Photosynthese eingegangen wird. Die Photosynthese selber ist ein Wunder, sorgt sie doch letztlich für Früchte, Getreide, Holz usw. Nur schnöde Energie, die lässt sich so gut nicht daraus gewinnen, so dass es doch sinnvoller erscheint die wunderbaren Erstprodukte einfach zu verzehren und blosse Energie aus wesentlich energiedichteren Medien zu erzeugen, so wie es die Energiegeschichte der Menschheit aufzeigt.

    28/07/2012: Bioenergie: Über das Ziel hinaus geschossen?
    Aufbauend auf der Meldung vom 25. Juli meldet die FAZ jetzt, dass man das Potential der Bioenergie überschätzt hat. Offenbar ist die Energiedichte der Photosynthese doch nicht hoch genug, um einen signifikanten Energieeintrag erreichen zu können.

    26/07/2012: Die Debatte um die Strompreise ist Hysterie
    Ich gehe einfach mal davon aus, daß Winfried Kretschmann keine Sägerei betreibt, oder kein Kühlhaus oder keine Bäckerei. Wenn man dann noch im klimatisierten Büro eines Ministerpräsidenten sitzt, dann könnte man natürlich leicht denken Leute, eßt doch Kuchen, wenn es kein Brot mehr gibt!. Wir erzeugen künstlich einen Mangel und verwalten diesen dann schön bürokratisch (Energieberater sollen Hartz IV Empfänger zu Stromsparern machen). DAS kannte ich bisher nur aus der UdSSR oder aus Kuba und genau da wollen unsere lieben Grünen ja auch hin, was nicht ganz wundert, wenn man vorher - wie Kretschmann und Trittin - in den Reihen des einen oder anderen kommunistischen Bundes militiert hat.

    25/07/2012: Nationalakademie warnt vor Biokraftstoff
    Ganz im Sinne der untenstehenden Nachricht, hat man jetzt auch in den Forschungsinstituten gemerkt, dass der Flächenverbrauch je produzierter Menge Brennstoff einfach viel zu hoch ist, um einen signifikanten Beitrag zur Versorgung leisten zu können.

    23/07/2012: Für den US-Tank ist genug Mais da
    ...aber nicht für die Maisfladen der hungernden Bevölkerung in manchen Teilen der Welt. Gegen die Verwendung von organischen Resten ist sicher nichts einzuwenden, aber eßbare Lebensmittel zu schnöden Kraftstoffen zu verarbeiten bedeutet, daß wir uns an der Schöpfung vergehen, so wie es mein Vater zu formulieren pflegte. Statt konsequent auf die HTR Technologie zu setzen, um Kohle hydrieren zu können, holen wir noch schnell subventioniert unsere letzten Kohlenstoffreservern aus dem Boden und hinterlassen überdies Bergschäden mit den bekannten Ewigkeitskosten. Bei aller Biosprit Euforie sollten wir nicht vergessen, dass es der ganzen Fläche des grössten europäischen Landes (Frankreich) bedarf, nur um die Flugzeugflotte von Air France betreiben zu können. Biosprit (z.B. aus Algen oder Lebensmittelresten) kann also nur eine kleine Ergänzung zur Kraftstoffversorgung der Zukunft darstellen und sollte auf keinen Fall in Konkurrenz zu Nahrungsmitteln stehen.

    17/07/2012: Merkels Energiewende-Pfusch birgt sozialen Sprengstoff
    Endlich traut sich jemand aus den eigenen Reihen der CDU gegen Über-Mutti Merkel anzureden. Der frühere schleswig-holsteinische Wirtschaftsminister Werner Marnette (CDU) erklärt, was wir schon lange wissen: Es geht nicht, bzw. Deutschlands EnergieEnde ist unbezahlbar. Die deutschen Privathaushalte werden zukünftig über 1.200 Euro jährlich alleine für die Stromrechnung zu zahlen haben.; nein, sie werden 1.200 Euro jährlich zusätzlich zu bezahlen haben.

    16/07/2012: Deutschland sollte den Atomausstieg überdenken
    Jetzt können wir uns geflissentlich streiten: Hat ein uninteressierter 71-jähriger Oxford Physiker recht oder eine wahltaktisch agierende Physikerin von der Karl-Marx-Universität? Lassen wir die Frage unbeantwortet. Tatsache ist aber, daß die hirnlose Panik des Abschaltens einiger der statistisch besten Kernkraftwerke der Welt weder die Menge radioaktiver Reststoffe reduziert, noch die allgemeine Sicherheit erhöht.

    16/07/2012: Teuere Energie führt zu Europas Deindustralisierung
    Kaum zu glauben, aber jetzt merken es auch die Eurokraten! Offenbar hat Herr Oettinger daheim in Vaihingen kürzlich selber seine Stromrechnung bezahlen müssen und gemerkt: Hoppla, das ist aber teuer! Möglicherweise profitiert das Ländle nicht so stark wie Bayern von der Photovoltaik, so daß sich Oettingers Euro verklebte Augen langsam öffnen. Bayern erhält mittlerweile mehr Geld von Nordrhein-Westfalen durch die Photovoltaik Zwangsabgabe, als es im Länderfinanzausgleich an NRW bezahlt. Insgesamt sind es 2,25 Mrd Euro, die NRW 2011 geblutet hat, Tendenz steigend. Man muss sich also nicht wundern, warum Herr Seehofer das EEG so toll findet.

    15/07/2012: Solarausbau kostet Deutschland mehr als 110 Milliarden Euro
    Jetzt ist es amtlich: Wir zahlen diesen aberwitzigen Betrag, um den vermeintlichen Klimawandel um einige wenige Stunden zu verzögern. HURRA!

    27/06/2012: Danke, deutsche Stromkunden!
    Der Deutsche Stromkunde wurde zum Aderlass gebracht, und hat mit 100 Mrd. Euro (und mehr) den Technologiesprung in der Photovoltaik zwangsfinanziert. Es freut sich der Rest der Welt, insbesondere die asiatischen Hersteller, denn die Deutschen Hersteller sind allesamt Pleite, weil sie sich darauf eingestellt hatten die Subventionskuh bis in alle Ewigkeit melken zu können.

    04/07/2011: Die CO2-Theorie ist nur geniale Propaganda
    Günther Ederer, der auch sonst kaum ein Blatt vor den Mund nimmt, nennt hier eine Reihe von Gründen, warum der anthropogene Einfluß auf das Klima wohl eher zu vernachlässigen ist. Kurioserweise wird in Deutschland die Quadratur des Kreises praktiziert, Kohlendioxid gilt als Klimagift und gleichzeitig werden die Kernkraftwerke abgeschaltet. Wer den Auftrag hat der deutschen Industrie zu schaden, macht es so genau richtig.


    www.EnergieEnde.de
    www.EnergieEnde.com